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Bullinger: „Merkel lässt Hendricks schalten und walten wie sie will“

FDP kritisiert diffamierende „Bauernregeln“-Kampagne von Bundesumweltministerin

Der Vorsitzende der FDP-Agrarsprecher aus den Landtagen und landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Friedrich Bullinger, sagt zur umstrittenen Kampagne „Neue Bauernregeln“ von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

„Mit dieser unterirdisch klischeehaften, völlig sinnlosen und vermutlich nicht ganz billigen Kampagne ist ein neuer Tiefpunkt in der öffentlichen Agrardebatte erreicht. So kann man mit einem hart arbeitenden und krisengeplagten Berufsstand nicht umgehen. Frau Hendricks hat offensichtlich jedes Gespür für Stil und Anstand verloren.“

Offen bleibe die Frage, warum CDU und CSU diesen im Kern landwirtschaftsfeindlichen Kurs von Frau Hendricks schon so lange dulden und mittragen, sagte Bullinger. Statt Hendricks‘ notdürftig gereimter „Neuen Bauernregeln“ gelte daher wohl eher die alte Redensart, „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.“ Denn im aktuellen Fall habe Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mehrere Tage verstreichen lassen, bevor er sich zu einer kritischen Reaktion durchgerungen habe. Und von Kanzlerin Merkel sei zu Hendricks ständigen Attacken auf die Landwirtschaft bisher gar nichts zu hören gewesen, beklagte Bullinger. Die Bundesumweltministerin könne unter Merkel schalten und walten, wie sie wolle.

 

 

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Mitteilung Nr. 08/02/2017

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