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Goll: Bisherige Aufklärungsquote zeigt – Einbrüche lohnen sich viel zu oft

Ulrich Goll

Landesregierung unternimmt zu wenig, um Polizeipräsenz zu erhöhen

Anlässlich einer länderübergreifenden Fahndungsaktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz stellte Innenminister Strobl fest, „[A]nhaltender Fahndungsdruck und eine hohe Kontrolldichte sorgen dafür, dass die Zeiten für Einbrecher schlechter werden.“ Man tue alles, was möglich sei, „um die Menschen vor einem Einbruch zu schützen. Deutschlands Süden ist ungemütlich für Einbrecherbanden.“ Dazu sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Es ist gut, dass das Land in der Kriminalitätsbekämpfung mit anderen Ländern kooperiert. Es wäre auch wünschenswert, dass Süddeutschland für Einbrecherbanden ungemütlich wird, wie es der Innenminister ausdrückt.

Die bisherige Aufklärungsquote von unter 20 Prozent spricht jedoch eher dafür, dass Einbrüche auch künftig ein gutes Geschäft für kriminelle Banden sein werden.

Mit Blick auf die angesprochene Kontrolldichte ist festzustellen, dass der Polizei in den nächsten Jahren weiterhin das Personal fehlen wird, die Polizeipräsenz nachhaltig zu erhöhen. Es ist höchste Zeit, die Ausbildungskapazitäten zu erhöhen und die Polizei von fachfremden Aufgaben zu entlasten. An diesen Stellen geht es bei der Landesregierung aber kaum vorwärts.“

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Mitteilung Nr. 29/03/2017

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