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Reich-Gutjahr: „Ich bin gespannt, ob Kuhn ein Bekenntnis gibt, wie groß Stuttgart werden will“

Reich-Gutjahr

Hohe Mieten, unzureichende Baulanderschließung und erschwerte Bauvorhaben sind keine Überraschungen, sondern das Resultat von Kuhns restriktiver Politik

Fritz Kuhns Mitteilung, er habe für die zweitägige Klausurtagung des Stuttgarter Gemeinderats am kommenden Wochenende ein Positionspapier verfasst, das seine „Vision für Stuttgart“ beschreibe, ist für Gabriele Reich-Gutjahr, die Stuttgarter Abgeordnete der FDP/DVP-Fraktion, ein Hinweis darauf, dass der Stuttgarter Oberbürgermeister bislang noch keine Wege gefunden hat, zentrale Probleme der Landeshauptstadt zu lösen:

„Es mutet schon etwas seltsam an, dass der Oberbürgermeister offenbar erst jetzt begreift, wie entscheidend bezahlbarer Wohnraum und eine adäquate Kitaversorgung  sind, um die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts zu sichern.

Hohe Mieten, unzureichende Baulanderschließung, die dazu führt, dass Bauen – aufgrund des geringen Angebots – sehr teuer wird, aber auch zahllose Reglementierungen und lange Genehmigungsverfahren, die Bauvorhaben erschweren, sind keine Überraschungen, sondern das Resultat von Kuhns restriktiver Politik der vergangenen Jahre. Kuhn beseitigt selten Barrieren. Im Gegenteil tendiert er offenbar dazu, wichtige Entscheidungen zu verschleppen. Das erklärt auch, warum manch Bauwilliger sein Glück lieber außerhalb der Landeshauptstadt sucht.

Sehr gespannt bin ich, ob der Stuttgarter Oberbürgermeister am Wochenende ein klares Bekenntnis dazu gibt, wie groß Stuttgart werden will. Orientiert daran, wo er die Grenzen setzt, wird sich dann auch entscheiden, wie viel neuer Wohnraum in jedem Fall erforderlich wird.“

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Mitteilung Nr. 46/05/2017

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