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Reich-Gutjahr: Notwendig sind nicht Autogipfel, sondern Mobilitätsgipfel

Reich-Gutjahr

SPD denkt in alten Industriestrukturen

Zum „Autogipfel“ des SPD-Landesverbandes und weiterer SPD-Landesverbände sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Gabriele Reich-Gutjahr:

„Dieser sogenannte Autogipfel ist eine Verzweiflungstat der Sozialdemokraten angesichts ihres schlecht laufenden Bundestagswahlkampfs. Die SPD denkt in alten Industriekategorien. Vorschriften und Drohungen sind zu kurz gesprungen.  Die Politik muss sich intensiv mit der strukturellen Frage beschäftigen, wie sie darauf reagieren will, dass die Automobilindustrie ihre wirtschaftliche Treiberfunktion im Land verliert. Sie sollte Kräfte der Wirtschaftsförderung eher auf die Entwicklung und Ansiedlung junger und entwicklungsfähiger Branchen lenken, um Wachstumsfelder zu besetzen. Dieses Thema verdient eine eingehende und grundlegende Betrachtung. Notwendig sind nicht parteipolitische Autogipfel, sondern ein Mobilitätsgipfel. Dieser muss den weltweit unterschiedlichen Herausforderungen gerecht werden, für urbane Zentren wie für Ballungsgebiete

Die  Aufgabe der Politik ist es, die Innovationskraft der Wirtschaft zu stärken. Dabei wird sich diese auf ganz neue Herausforderungen wie Kundendaten und innovative Antriebsformen einstellen müssen. Die Schwerpunkte werden in den Bereichen Digitalisierung und Dienstleistungsinnovation verschoben und weniger auf dem klassischen industriellen Fertigungsprozess liegen. Entscheidend werden letztendlich die Wünsche der Kunden weltweit sein sein und nicht die der deutschen  Sozialdemokratie.“

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Mitteilung Nr. 09/09/2017

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