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Reich-Gutjahr: „Wir brauchen eine Ultraeffizienz-Infrastruktur

Gabriele Reich-Gutjahr

Freie Demokratin mahnt zu mehr Technologieoffenheit bei Innovationsförderung

In einer Aktuellen Debatte des Landtags über die grün-schwarzen Pläne für mehr Ressourceneffizienz sagte die Sprecherin der FDP-Fraktion für Kreislaufwirtschaft und Umwelt, Gabriele Reich-Gutjahr:

„Ressourcensparende Produktionsweisen sind ein zukunftsweisendes Thema. Die grün-schwarze Landesregierung darf dabei aber nicht aus dem Blick verlieren, dass entsprechende Innovationen, bei einem durchschnittlichen Anteil von Material und Energie an den Produktionskosten von 45 Prozent, im ureigenen Interesse des verarbeitenden Gewerbes liegen. Damit aus Steuermitteln finanzierte Förderprogramme nicht zu reinen Mitnahmeeffekten führen, müssen sie deshalb mittelstandsorientiert und vor allem technologieoffen bleiben.“

Die Politk, so Reich-Gutjahr weiter, dürfe Anreize und Impulse für einen geringeren Ressourcenverbrauch setzen; es sei aber nicht ihre Aufgabe zu entscheiden, ob die Zukunft dem Elektromotor oder dem Verbrennungsmotor gehöre. So übersteuere man die Wirtschaft nur.

Zur Absichtserklärung der grün-schwarzen Koalition, gemeinsam mit der Wirtschaft das Konzept einer „Ultraeffizienzfabrik“ weiterentwickeln zu wollen, sagte Reich-Gutjahr: „Zentral für eine innovationsstarke und ressourceneffiziente Wirtschaft, gerade in Zeiten der Digitalisierung und Just-in-time-Logistik, ist und bleibt die Daten- und Verkehrsinfrastruktur. Wir fordern Sie daher auf, schaffen Sie in erster Instanz eine Ultraeffizienz-Infrastruktur!“

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Mitteilung Nr. 998

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