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Rülke: „Angriff von Tauber ist im Auftrag von Kanzlerin Merkel erfolgt“

Selbst aufrechte Demokraten, die nur die Durchsetzung des bestehenden Rechts fordern, werden jetzt von Kanzlerin Merkel diffamiert

Die heute in der „Bild am Sonntag“ publik gemachten Angriffe des CDU Generalsekretärs Peter Tauber gegen Christian Lindner, den FDP Bundesvorsitzenden, sind für Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP/DVP Fraktion, übergriffig, geschmacklos und diffamierend:

„Der Angriff von Merkels Generalsekretär ist ganz offensichtlich im Auftrag von Kanzlerin Merkel erfolgt. Merkel scheint immer nervöser zu werden. Jetzt schreckt die Kanzlerin offenbar selbst davor nicht mehr zurück, aufrechte Demokraten zu diffamieren, die nur die Durchsetzung des bestehenden Rechts fordern. Tauber wird dazu instrumentalisiert, Merkels Scharfmacher zu geben.

Von Christian Lindner, der wie kaum ein Zweiter Demokratie und Rechtsstaat verkörpert, zu behaupten, der einzige Unterschied zwischen ihm und Gauland sei, dass er statt eines abgewetzten Tweed-Sakkos einen überteuerten Maßanzug trage, lässt erkennen, was für ein Mensch Tauber ist. Bislang hat sich Tauber nur dadurch ausgezeichnet, dass er seine Parteifreunde in seinem eigenen hessischen Kreisverband mobbt. Jetzt spielt er sich als Moralinstanz auf und stellt Lindner in die Nähe der AfD: Das ist nicht nur absurd, sondern geschmacklos.

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Merkel-CDU kein attraktiver Koalitionspartner für die Rechtsstaatspartei FDP ist, weil Merkel es sich zum Prinzip gemacht hat, Verträge und geltendes Recht mit Füßen zu treten.

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Mitteilung Nr. 09/01/2017

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