Bisherige Aktivitäten der Landesregierung bei weitem nicht ausreichend.


Gabriele Reich-Gutjahr, wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP/DVP Fraktion, erklärt zum Stand des Mobilfunkausbaus in Baden-Württemberg:

„Die Landesregierung muss beim Ausbau des Mobilfunknetzes in Baden-Württemberg deutlich aktiver werden! Die bisherigen Maßnahmen sind da bei weitem nicht ausreichend: Von der bereits letztes Jahr eingerichtete TaskForce sind bisher keine Ergebnisse bekannt und ein netter Wettbewerb ‚Wir jagen Funklöcher‘ der Deutschen Telekom ist nicht ausreichend. Zu viele Unternehmen und Bürger leiden unter dem lückenhaften Mobilfunknetz – und dies sogar mitten in Ballungsgebieten. Hier sind deutlich mehr Aktivitäten geboten.“

Hintergrund der Aussage ist eine Meldung der Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut, dass sie die zugesagte Erfüllung von Versorgungsauflagen durch die Mobilfunknetzbetreiber begrüße. Reich-Gutjahr fragt dazu: „Welche konkreten Aktivitäten hat die Landesregierung denn unternommen, um die Mobilfunkunternehmen zur Erfüllung ihrer Zusagen zu bewegen und welche Vorschläge hat die TaskForce denn erarbeitet?“

Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Baden-Württemberg nimmt dank der starken Wirtschaftsleistung eine europaweit herausgehobene Stellung ein. Unsere exportorientierte Wirtschaft wollen wir mit dem Einsatz für freie Märkte und dem Wegfall von Handelsschranken stärken. Die zahlreichen Mittelständler und Hidden-Champions sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Die Anpassungsfähigkeit unserer Wirtschaft an den stetigen Wandel der Märkte und Technologien ist erfolgsentscheidend. Die Digitalisierung bedingt einen Strukturwandel in allen Branchen, resultiert in einer Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen und bietet ein fruchtbares Umfeld für Innovation und Gründertum. Um diese Veränderungen zu gestalten und nutzen zu können, wollen wir dafür sorgen, dass Unternehmen und Mitarbeiter auch weiterhin die Freiräume haben, um engagiert und erfolgreich wirtschaften zu können. Nur so können Wertschöpfung und Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Die Attraktivität des Landes als Wirtschaftsstandort manifestiert sich in einem positiven Zuwanderungssaldo. Fehlender Wohnraum darf nicht zum Engpass werden bei der Gewinnung von Fachkräften. Wir wollen überbordende Bürokratie abbauen, ideologische und kostentreibende Vorgaben abschaffen und veraltete Gesetze zeitgemäß novellieren, damit Baden-Württemberg spitze bleibt.

Abgeordnete


Mitarbeiter

Thilo Weber

Parlamentarischer Berater für Wirtschaft, Wohnungsbau und Arbeit; Umwelt und Energie
Tel.: +49 711 2063-9135

Mobilfunk

Für uns ist der Ausbau der digitalen Infrastruktur eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Noch immer gibt es viele „weißen Flecken“ ohne Netzanbindung beim 4G/LTE-Netz, dessen Frequenzen bereits 2015 versteigert wurden. Der Ausbau des neuen, schnellen 5G-Standard steckt noch in den Kinderschuhen und muss den Verbrauchern und Unternehmen zügig flächendeckend zur Verfügung gestellt werden.

Dafür setzen wir uns ein:

  • Schnelle Datenverbindungen nicht nur entlang der Hauptverkehrstrassen. Beim für den Verbraucher relevanten Netz 4G/LTE müssen wir zeitnah eine vollständige flächendeckende Versorgung erreichen.
  • Mancherorts bringt der Markt aus Wirtschaftlichkeitserwägungen keine Versorgung hervor. Dort muss die öffentliche Hand aktiv werden können, um den Lückenschluss bei den Sprachverbindungen zu ermöglichen.
  • Mit einer Förderlinie wie der „Richtlinie zur Förderung des Ausbaus der Mobilfunkversorgung im Freistaat Bayern (Mobilfunkrichtlinie – MFR)“ könnten sich die Kommunen in Erschließungsgebieten selbstständig mit der Erstellung von Infrastruktur einbringen.

Abgeordnete


Mitarbeiter

Thilo Weber

Parlamentarischer Berater für Wirtschaft, Wohnungsbau und Arbeit; Umwelt und Energie
Tel.: +49 711 2063-9135

Gabriele Reich-Gutjahr

Gabriele Reich-Gutjahr


Mitglied des Landtags


Sprecherin für Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Wohnungsbaupolitik

Ihre Abgeordnete aus dem Wahlkreis Stuttgart 2

Wirtschaft und Umwelt prägen unsere Lebensqualität und bilden für mich ein untrennbares Ganzes. Im Spannungsfeld des Notwendigen gilt es gute Lösungen zu finden. Die Wirtschaft braucht knappe Ressourcen und sorgt gleichzeitig dafür, dass diese Ressourcen wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Zur Bewältigung der weltweiten Herausforderungen hinsichtlich Klimaschutz, sauberem Wasser und guter Luft können wir in Baden-Württemberg mit Technologien und Produkten viel beitragen, um den Bedarf von weltweit bald 8 Milliarden Menschen umweltfreundlich und ressourcenschonend decken zu helfen. ‚Lieber mit Lust voraus als mit Frust hinterher‘ lautet meine Devise. Lassen Sie uns die Zukunft mutig gestalten.

Ihre Gabriele Reich-Gutjahr

Wahlkreis:

2-Stuttgart II
Ansprechpartner:

Adresse:

Weißenburgstr. 29
70180 Stuttgart
Telefon:

+49 0176 4182-8299
Fax:

E-Mail:

wahlkreis@reich-gutjahr.de
Bürozeiten:

Geboren am 30. Juli 1957 in Stuttgart; evangelisch, verheiratet.

Grundschule in Remshalden, Gymnasium und Abitur in Weinstadt.

1976 bis 1982 Studium der Volkswirtschaftslehre, Politische Wissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilian-Universität in München.

1983 bis 2008 verschiedene (Führungs-) Positionen bei der Robert Bosch GmbH in den Geschäftsbereichen Elektrowerkzeuge, Automotive, Telekommunikation und Industrieausrüstung sowie in der Zentrale.

Bis 2018 Geschäftsführende Gesellschafterin der ASKESIS GmbH & Co. KG.

Seit 2018 Geschäftsführerin der ASKESIS Verwaltungs-GmbH.

Seit 2008 Mitglied der FDP

2009 bis 2014 Regionalrätin,

seit 7/2014 Stadtgruppenvorsitzende FDP Degerloch.

2015-2017 Beisitzerin im Kreisvorstand der FDP Stuttgart.

Mitglied bei den Liberalen Frauen Baden-Württemberg; Mitglied des Degerlocher Frauenkreises e.V., Mitglied beim Liberalen Mittelstand Baden-Württemberg e. V; Seit 1984 Mitglied im MTV Stuttgart; seit 1989 bei EWMD (European Women´s Management Development International Network).

Bis 2018 Mitglied im Verband deutscher Unternehmerinnen VdU; Bis 2018 Mitglied des American Chamber of Commerce in Germany e.V.; Bis 2018 Mitglied von Baden-Württemberg: Connected e.V.; 2000-2009 Mitglied im Hochschulrat der HfG Schwäbisch Gmünd, bis 2014 im Kuratorium der Hochschule Konstanz; 1998 bis 2002 Vorsitzende EWMD Deutschland.

Geschäftsführerin der ASKESIS Verwaltungs-GmbH

Mitglied in den Ausschüssen Wirtschaft, Wohnungsbau und Arbeit; Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Zum Widerstand des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer gegen den Bau von neuen Stromtrassen vom Norden in den Süden Deutschlands sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:

„Die unmissverständliche Abgrenzung der CDU Baden-Württemberg vom Kurs der CSU ist zu begrüßen und überfällig. Bayerns Ministerpräsident Seehofer spielt mit der Versorgungssicherheit Süddeutschlands. Denn bis 2022 gehen die letzten Kernkraftwerke vom Netz. Deshalb brauchen wir jetzt Tempo beim Ausbau der Nord-Süd-Trassen! Seehofers sogenanntes Alternativkonzept, das den Bau neuer Gaskraftwerke vorsieht, ist angesichts der anhaltend schlechten Marktbedingungen für Gaskraftwerke genauso Träumerei wie der Plan der grün-roten Landesregierung, ausgerechnet im windärmsten Bundesland Baden-Württemberg zehn Prozent der Stromversorgung durch eigene Windräder decken zu können.“