Mobilität braucht Freiheit – Fahrverbote überwinden

Gesundheitsschutz ist uns wichtig. Wir wollen saubere Luft und Lärmschutz. Flächendeckende Fahrverbote für Diesel-PKW erachten wir jedoch für unverhältnismäßig. Es ist gut, dass der Bund durch die Änderung des Immissionsschutzrechts klargestellt hat, dass Fahrverbote bis zu einem Wert von 50 Mikrogramm Stickoxide je Kubikmeter Außenluft als unverhältnismäßig angesehen werden können. Zudem sollten die jüngsten Ergebnisse der Leopoldina (https://www.leopoldina.org/presse-1/pressemitteilungen/pressemitteilung/press/2609/) mehr Beachtung finden.

Wir sind der Meinung:

Innovationen und Investitionen statt Fahrverbote.
Interessiert?

Lesen Sie mehr dazu in unserem Positionspapier:

https://fdp-dvp-fraktion.de/downloads/innovationen-und-investitionen-statt-fahrverbote-in-stuttgart.pdf

Alle Fragen rund um das Thema Fahrverbote beantwortet unser Verkehrsexperte Jochen Haußmann im Video-Interview:

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Das Fahrverbot wirkt – besonders in der Region Stuttgart spürt man die Auswirkungen. Die Folgen der Fahrverbote werden von der Landesregierung in Kauf genommen. Es trifft nicht nur die Wirtschaft und vor allem den Einzelhandel, sondern auch die Kulturbetriebe in der Region.

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#FreieFahrtFürFakten

Diesel-Fahrverbot in Stuttgart, dramatische CO₂-Reduktionsziele für die Kraftfahrzeugflotten, Nahverkehrsabgabe und CityMaut. In der Diskussion geht Vieles durcheinander. Daher haben wir hochkarätige Experten eingeladen mit uns über dieses Thema zu diskutieren. Über 300 Gäste sind gekommen, um mit unseren Experten und unserem Verkehrsexperten Jochen Haußmann über die Mobilität der Zukunft zu diskutieren. Das flächendeckende Fahrverbot in Stuttgart auf der Grundlage von höchst fragwürdigen Grenzwerten wurde von allen Podiumsteilnehmer kritisiert. Diese unverhältnismäßige Maßnahme bevormundet und enteignete viele Bürgerinnen und Bürger, die jetzt mit ihrem Euro 4 Diesel nicht mehr in Stuttgart fahren dürfen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Grün-Schwarz auch das Verbot für Diesel 5 verkünden wird.

Ein Überblick über die Diskussion und die Positionen der Experten gibt es hier

Die ganze Veranstaltung noch einmal zum Anschauen:

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#Peoplepitch

Wir haben einen gefragt, der sich mit Autos auskennt: Der ehemalige Motorsport-Chef von Mercedes-Benz, Norbert Haug, gibt Antworten auf Fragen rund um das Thema „Mobilität der Zukunft“. Auch zum Thema Fahrverbote hat er eine klare Meinung, die er auch als Gast unserer Veranstaltung zum Thema „Mobilität der Zukunft“ vertrat.

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Messwerte

Insbesondere die Messwerte, die zu den Fahrverboten geführt haben, standen immer wieder in der Diskussion. Wir haben Fakten zum Thema Messwerte gesammelt und zusammengestellt.

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Nicht nur in Baden-Württemberg wurden die Messwerte diskutiert. Daher hat die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Freien Demokraten einen umfassenden Forderungskatalog verabschiedet:

„Die Bundesregierung muss sofort bei der Europäischen Union ein Moratorium bis 2020 zur Aussetzung der Anwendung der EU-Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG erwirken. So können Klagen hierzulande wegen zu hoher NOx-Belastungen die juristische Grundlage entzogen werden. Angesichts der wissenschaftlich ungesicherten gesundheitlichen Auswirkungen von geringen bis moderaten Grenzwertüberschreitungen und Unzulänglichkeiten der Messverfahren erscheint ein befristeter Zeitaufschub zur Erreichung der von der EU verlangten Grenzwerte verhältnismäßig. Die auf Landesebene zuständigen Behörden und Kommunen könnten so bislang unterlassene Maßnahmen im Bereich Verkehrslenkung, der Modernisierung und Umrüstung des ÖPNV oder ihrer eigenen Fahrzeugflotten umsetzen. Auch könnten währenddessen die vorgesehenen Software-Updates umgesetzt werden, die nach Genehmigung und Freigabe erst nach einer Frist von 18 Monaten durchgeführt sein müssen. Ebenso wird die kontinuierliche Flottenmodernisierung weiter fortschreiten, so dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grenzwerte mittelfristig bis auf wenige Intensivfälle und am Ende sogar in allen Städten eingehalten werden können.
Darüber hinaus muss die Bundesregierung im Rahmen des sogenannten Fitnesscheck der EU-Luftqualitätsrichtlinie die Grenzwerte und die Messverfahren einer generellen Überprüfung unterziehen.

Die Auswirkungen der Richtlinie müssen auf ihre Verhältnismäßigkeit überprüft werden.

  • Entsprechen die festgelegten Grenzwerte nach 10 Jahren überhaupt den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in Sachen Gesundheitsschutz?
  • Wird die Richtlinie überhaupt in der EU einheitlich umgesetzt und entsprechen die NOx-Messungen und Messstandorte, vor allem der alten Prüfnahmestellen, die vor Einführung der EU- Messstandards eingerichtet wurden, eigentlich den vorgegebenen EU-Messstandards?
  • Was sagen die Messwerte über die tatsächliche Luftschadstoffexposition der Verkehrsteilnehmer und Anwohner aus, die sich doch regelmäßig nur kurzzeitig auf Straßen und Gehwegen der betroffenen Verkehrsräume aufhalten oder in den angrenzenden Wohn- und Geschäftsräumen deutlich geringeren Belastungen – meist deutlich unterhalb der Grenzwerte – ausgesetzt sind?
  • Sind die Folgen der Anwendung, wie umfassende Nachrüstungen von Fahrzeugen überhaupt noch wirtschaftlich tragbar und verhältnismäßig?

Diese Fragen müssen endlich von der Bundesregierung bei der EU vorgebracht werden. Deutschland muss sich entsprechend mit aller Kraft und unverzüglich für eine Novellierung der Richtlinie im Rahmen des Fitnesschecks einsetzen. Deutschland steht im Übrigen nicht alleine da. Insgesamt sind 16 Vertragsverletzungsverfahren gegen Mitgliedstaaten anhängig (Belgien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Deutschland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Lettland, Ungarn, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Slowakei und Schweden). Ein Moratorium und eine Novellierung sind also keines Falls eine unrealistische Forderung.“

Mehr dazu hier:

Positionspapier Dieselfahrverbote

Ausnahmeregelungen

Für eine geringe Gruppe der Betroffenen vom Dieselfahrverbot gelten Ausnahmeregelungen. Diese führten aufgrund ihrer Willkürlichkeit oft zu Unverständnis. Eine willkürliche Grenze beim Alter der Kinder, eine viel zu niedrig angesetzte Grenze der wirtschaftlichen Zumutbarkeit für die Neuanschaffung eines Autos oder Handwerksbetrieben, die nur zum Transport von Waren eine Ausnahmegenehmigung bekommen, nicht aber, wenn ihre Mitarbeiter auf eine Baustelle müssen, sind nur einige wenige Beispiele.  „Der Eiertanz um Ausnahmen für P+R Parkplätze ist auch kurz vor Ostern ein Armutszeugnis für Verkehrsminister Hermann“, so Jochen Haußmann. Selbst mehrere Monate nach Einführung des Fahrverbots war sich die Landesregierung nicht einig, wie man die Zufahrt zu den P+R Parkplätzen regelt.

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Eine Auswahl unserer Anfragen und Anträge an die Landesregierung rund um das Thema „Fahrverbote“: