Der Mensch muss im Mittelpunkt digitaler Ideen stehen

Digitalisierung kann nur ein Erfolg werden, wenn die Menschen mitgenommen werden und digitale Anwendungen einen spürbaren Nutzen mit sich bringen.

Daniel Karrais, Sprecher für Digitalisierung: „Digitale Verwaltungsdienstleistungen oder Leistungen, die eine Stadtverwaltung smarter machen, können für alle Beteiligten einen Mehrwert darstellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von wiederkehrenden Routineaufgaben entlastet werden und haben damit mehr Zeit für Aufgaben, die eine größere Aufmerksamkeit benötigen. Hier müssen auch etwaige Vorbehalte in den Verwaltungen abgebaut werden. Durch digitale Routenplanungen können Emissionen verringert und der Stadtverkehr gesenkt werden. Allerdings dürfen die Menschen bei allen Digitalisierungsbestrebungen nicht abgehängt werden. Der Mensch muss im Mittelpunkt aller Entwicklungen stehen.“

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In der von Annika Grah, Titelredakteurin der Stuttgarter Nachrichten, moderierten Diskussion betonte Rupert Metzler, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Hilzingen und Kommunalberater, die Bedeutung digitaler Kommunen. Er führte aus, dass es bei Verwaltungsdienstleistungen, die digitalisiert werden, unbedingt darauf ankommt, den Prozess sowohl vom Bürger aus zu denken, aber auch die Mitarbeiter in den Verwaltungen nicht außer Acht zu lassen. Der digitale Prozess müsse auch zwingend die Verwaltungen entlasten, sobald er vollständig ausgerollt sei. Das gemeinsame Ziel müsse sein, ein differenziertes und bürgernahes Angebot zu schaffen. Dabei spielt auch der Gedanke der Transparenz von verwaltungstechnischen Abläufen eine wichtige Rolle. Entscheidungen müssen für den Einzelnen nachvollziehbar getroffen werden.