YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Rülke: Zukunft der Autoindustrie die entscheidende Frage für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg

FDP/DVP-Fraktionsvorsitzender diskutiert mit Wirtschaftsexperten aus der Automobilbranche.

 

Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP/DVP Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, hat am 6. Februar 2021 zusammen mit den Wirtschaftsexperten Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und Porsche AG, und Norbert Haug, ehemaliger Motorsport-Chef von Mercedes-Benz, die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg diskutiert:

Dr. Hans-Ulrich Rülke erklärte zu den Ergebnissen der Diskussion: „Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg wird nur mit der Automobilindustrie möglich sein. Diese bietet viele Arbeitsplätze und ist das Rückgrat unsere Wirtschaft. Eine überzogene Euro7-Norm, das ideologisch motivierte Festhalten an der batterieelektrischen Mobilität oder pauschale Fahrverbote sind hier aber kontraproduktiv und führen zu einem unnötigen Strukturbruch. Stattdessen brauchen wir eine schrittweise Transformation und echte Technologieoffenheit, welche auch synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff einschließt.“

Matthias Müller ergänzt: „Wir brauchen eine Politik verlässlicher, technologieoffener Rahmenbedingungen. Wenn wir jetzt ausschließlich auf batterie-basierte Elektromobilität setzen, gefährden wir Arbeitsplätze und globale Wettbewerbsfähigkeit!“

Norbert Haug kommentiert: „Nachhaltigkeit fängt damit an, Funktionierendes nicht CO2-belastend zu entsorgen. Eine grüne Forderung – sei sie auch noch so vehement – muss also keineswegs auch nachhaltig sein. Den Verbrennungsmotor gibt es bereits in über 56 Millionen Fahrzeugen in Deutschland. Diese sukzessive mit synthetischen Kraftstoffen, Stichwort eFuels, zu betreiben ist notwendig, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. E-Mobilität alleine kann das auch bei hoffnungsvollsten Annahmen auf gar keinen Fall schaffen.“

Die Veranstaltung wurde moderiert von Annika Grah, Titelredakteurin der Stuttgarter Nachrichten.