Berroth: Berufliche Schulen ermöglichen guten Start ins Berufsleben

Ziel: Weiterhin Spitzenplatz belegen – FDP fordert Ausbau der beruflichen Gymnasien – „Unser wichtiges Ziel wird sein, dass die berufliche Bildung weiterhin den Spitzenplatz belegt.“ Dies sagte die Obfrau der FDP/DVP-Landtagsfraktion in der Enquête „Berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung“, Heiderose Berroth in einer Landtagsdebatte über die Situation der beruflichen Schulen.

Trotz schwieriger Voraussetzungen durch heterogene Klassen, Schüler und Lehrerschaft bei verschiedensten Schularten leisteten die Beruflichen Schulen einen wesentlichen Beitrag für die Umsetzung des Prinzips „Kein Abschluss ohne Anschluss“, sagte Berroth. Das differenzierte Berufsbildungssystem in Baden-Württemberg biete gute Chancen für einen erfolgreichen Start von Jugendlichen ins Berufsleben. Dieses Thema soll neben der Weiterbildung im besonderen Blick der Enquetekommission „Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft“ stehen.„Die durchschnittliche Klassenstärke von über 29 Schülern zeigt, dass die beruflichen Gymnasien proppevoll sind“, sagte Heiderose Berroth. Mittlerweile erreichen über 30 Prozent der Abiturienten die Hochschulreife über die beruflichen Gymnasien und es gibt Wartelisten. Deshalb müsse dieser Bereich dringend ausgebaut werden. Angesichts der wirtschaftlichen Situation sowie der Europäisierung der Berufsbildung stehe das Duale System vor besonderen Herausforderungen. Daneben gelte es, die Ausbildungsreife von Jugendlichen zu verbessern, den Unterrichtsausfall zu minimie-ren sowie das Elternengagement zu fördern.

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