Fauser: Hotellerie und Gastronomie sind überproportional belastet

Mehrwertsteuersätze und Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich zu hoch – Nach den Worten der tourismuspolitischen Sprecherin der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Beate Fauser, steht der Tourismus wie kaum eine andere Branche im globalen Wettbewerb. Für die Bürgerinnen und Bürger sei es finanziell oft preiswerter, nach Ägypten oder in die Türkei zu fliegen, statt im Schwarzwald oder auf der Alb den Urlaub zu verbringen. Deshalb fordert die FDP-Landtagsabgeordnete eine Absenkung der staatlichen Belastungen, um eine bessere Chancengleichzeit herzustellen. „Unsere Hotellerie und Gastronomie können im ohnehin teuren Standort Deutschland nur Erfolg haben, wenn die Standards angepasst werden. In dieser arbeits- und investitionsintensiven Branche sollten vernünftige Rahmbedingungen geschaffen und mehr berufsspezifische Beratungen geleistet werden“, so Beate Fauser.

„Kein europäisches Land hat ähnlich hohe Mehrwertsteuersätze wie die Bundesrepublik, da wir direkt mit Frankreich, der Schweiz und Österreich konkurrieren, müssen die Mehrwertsteuersätze auf ähnliches Niveau gesenkt werden“ Das gleiche gilt nach den Worten von Fauser für die Rundfunkgebühren und Urheberrechte. Ein 150-Betten Hotel bezahle ca. 26 000 Euro für Rundfunkgebühren, in Österreich betrage diese Summe ca. 500 Euro. Fauser: „Zu danken ist dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), der seit Jahren darauf hinweist, dass die Gebühren, Abgaben und Steuern dem internationalen Standard angepasst werden müssen.“Da viele Hotels in den Urlaubsregionen durch hohe Investitionskosten inzwischen bereits überschuldet seien, müssten die Sonderkonditionen der L-Bank ausgebaut werden. Erfreulich sei, so Beate Fauser, dass der Wirtschaftsminister eine Absenkung des Mehrwertsteuersatzes über den Bundesrat maßgeblich mit unterstützt, um damit die Konkurrenzfähigkeit dieser wichtigen Dienstleistungsbranche zu erhalten.

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