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Glück: Bayerns Netzausbau-Blockade ist nicht hinnehmbar

FDP warnt vor Aufspaltung in süddeutsche und norddeutsche Strompreiszone

In einer Aktuellen Debatte des Landtags über den Netzausbau und einen entsprechenden Antrag der Freien Demokraten hat der energiepolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion Andreas Glück scharf die Haltung der Bayerischen Staatsregierung kritisiert:

„Wir wollen die Windkraft dort, wo sie wirtschaftlich ist und wo es ausreichend Wind gibt. Und dies ist nicht bei uns im windarmen Baden-Württemberg der Fall, wo Windräder auf eine Auslastung von gerade einmal 1.250 Jahresvolllaststunden kommen, sondern in Norddeutschland und perspektivisch offshore, im Meer, wo weit über 4.200 Jahresvolllaststunden erreicht werden. Deshalb brauchen wir den Übertragungsnetzausbau, wie er im Jahr 2013 im Bundesbedarfsplangesetz auch mit den Stimmen der CSU und der Bayerischen Staatsregierung beschlossen wurde. Wer den zeitnahen Netzausbau jetzt verhindert, riskiert, dass Deutschland in zwei Strompreiszonen aufgespalten wird, in eine günstigere Preiszone Nord und eine teurere Preiszone Süd. Dies wäre für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und die Arbeitsplätze im Land eine massive Schwächung. Die einseitige Aufkündigung des Netzausbaus durch Ministerpräsident Horst Seehofer und Ministerin Ilse Aigner ist daher in keiner Weise hinnehmbar.“

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Mitteilung Nr. 464

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