Goll: Bundesweit einheitliche Warn-App wäre erheblich sinnvoller

Sonderweg der Landesregierung ist wenig bürgerfreundlich

Zur Meldung, dass bei Katastrophen die Einwohner Baden-Württembergs künftig über die Smartphone-Warn-App Nina alarmiert würden, sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Es ist gut, dass die Bürger mit einer sogenannten Warn-App auf Gefahren aufmerksam gemacht werden. Es ist allerdings nicht zu verstehen, warum dies in ganz Deutschland nicht mit einer einheitlichen Warn-App gelingen soll. Der Sonderweg der Landesregierung, eine App zu nutzen, die in anderen Bundesländern keine Verwendung findet, ist wenig bürgerfreundlich. Wer prüft bei innerdeutschen Reisen schon, ob er für seinen jeweiligen Aufenthaltsort auch die richtige Warn-App heruntergeladen hat.“

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Mitteilung Nr. 988

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