Goll: Die AfD verallgemeinert, diffamiert und grenzt Teile der Bevölkerung aus

Probleme müssen angegangen und konsequent verfolgt werden

Anlässlich der Aktuellen Debatte auf Antrag der AfD mit dem Titel „Gruppenvergewaltigung, eskalierende Hochzeitsgesellschaften, Schwimmbadgewalt – sieht so die kulturelle Vielfalt der Landesregierung aus?“ erklärt der innenpolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion, Prof. Dr. Ulrich Goll:

„Bereits der Titel der Debatte sagt mehr über die AfD aus, als über die Probleme, die zweifellos tatsächlich bestehen. Die AfD verallgemeinert, diffamiert und grenzt Teile der Bevölkerung aus. Damit fördert sie ein Klima des Hasses und spaltet die Gesellschaft. Das lehnen wir als Liberale entschieden ab.

Gleichzeitig müssen Probleme dort, wo es sie gibt angegangen werden. Straftaten müssen, unabhängig von der Herkunft der Täter, schnell und konsequent verfolgt werden. Dafür braucht es eine bessere Sach- und Personalausstattung bei Polizei und Justiz. Gerade bei jungen Straftätern müssen auch Schulen und Jugendämter einbezogen werden, um erzieherisch einzuwirken. Schließlich muss die Rückführung bei vollziehbar Ausreisepflichtigen stärker als bislang erfolgen. Nicht zuletzt die Grünen müssen ihre Blockadehaltung bei der Ausweitung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten überdenken.“

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Mitteilung Nr. 28/07/2019

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