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Haußmann: Hermanns Vorgehen könnte ein juristisches Nachspiel haben

Bei der Ausschreibung des Stuttgarter Netzes soll ein Anbieter höchstens zwei der drei Netze erhalten

Zur Meldung, wonach mehrere Hundert Eisenbahner im Stuttgarter Hauptbahnhof gegen eine mögliche Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen protestierten, sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann:

„Der Prostest der Bahnmitarbeiter ist nachvollziehbar. Denn Verkehrsminister Hermann hat bei der Ausschreibung im Schienenpersonennahverkehr willkürlich festgelegt, dass ein Anbieter höchstens zwei der drei Stuttgarter Netze erhalten soll. Damit ist klar, dass die Bahn auf jeden Fall eines ihrer bisherigen Streckennetze verlieren wird und damit personelle Auswirkungen schon jetzt absehbar sind. Das ist ein einmaliger Vorgang und könnte ein juristisches Nachspiel haben, sollte tatsächlich ein Anbieter bei allen drei Netzen der günstigste Bieter sein.“

 

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Mitteilung Nr. 91

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