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Haußmann: Unterstütze Minister Wolf im Einsatz für Drogenkonsumraum in Karlsruhe

Jochen Haußmann

Innenminister Strobl und CDU Fraktion müssen Blockadehaltung überwinden

Zur Meldung, wonach sich Justizminister Wolf offen für den Wunsch der Stadt Karlsruhe nach der Einrichtung eines Drogenkonsumraums ausgesprochen habe und betonte, man könne nicht immer auf die Bedeutung der Kommune vor Ort hinweisen und sich dann über Beschlüsse und Entscheidungen der Kommune hinwegsetzen, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion Jochen Haußmann:

„Ich unterstütze ausdrücklich Minister Wolf in seinem Einsatz für die Einrichtung eines Drogenkonsumraums in Karlsruhe. Innenminister Strobl und die CDU-Landtagsfraktion müssen endlich ihre Blockadehaltung aufgeben. Es geht um ein Angebot für schwerstabhängige Menschen, denen ein Zugang zu Hilfen geboten werden kann. Und es geht um das öffentliche Bild der Stadt Karlsruhe. Ich erinnere mich mit gewissem Gruseln an die Hängepartie vor über zehn Jahren, als die CDU die Diamorphin-Behandlung jahrelang blockiert hat. Offenbar kann sich die Union noch immer nicht von einem völlig überholten Weltbild in der Hilfe für schwerstabhängige Menschen lösen. Mit dem Verschließen der Augen vor der Wirklichkeit ist niemandem geholfen. Die Probleme müssen angegangen werden. Nicht ohne Grund hat sich Karlsruhe vehement für die Einrichtung eines Drogenkonsumraums ausgesprochen.“

 

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Mitteilung Nr. 32/04/2018

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