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Haußmann: Vorbereitung für große Wendlinger Kurve muss kommen

Wenn der Bund die große Wendlinger Kurve in der Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt voraussetzt, muss schon heute kompatibel gebaut werden

Im Zusammenhang mit der Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage „Zukunftsfähige Gestaltung der Wendlinger Kurve im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm“ (Siehe Anlage Drucksache 15/7355) sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haußmann:

„Die FDP-Landtagsfraktion fordert den Bund und die Bahn auf, sich in der Frage Wendlinger Kurve endlich zu bewegen. Wir brauchen zwingend eine Vorbereitung für den späteren zweigleisigen Ausbau, um zukunftsfähig zu sein. Es mutet geradezu grotesk an, dass der Bund eine Machbarkeitsstudie zum sogenannten Deutschland-Takt vorlegt, die sich mit der Zukunft des Fernverkehrs befasst und dann nicht die entsprechenden Konsequenzen ziehen will. Fakt ist, dass die Fahrbarkeit der zukünftigen Angebotskonzeption im Fernverkehr laut der Studie den zweigleisigen Ausbau erfordert. Ansonsten käme es zu Begegnungen mit dem Regionalverkehr. Die Lösung lautet daher: Mindestens schon heute Vorbereitungen treffen für einen späteren zweigleisigen Ausbau in der Form der großen Wendlinger Kurve. Mit dieser sogenannten Aufwärtskompatibilität kann schon heute mit geringen Kosten zukunftsfähig gebaut werden. Es käme einem Schildbürgerstreich gleich, aus formalistischen Gründen die kleine eingleisige Wendlinger Kurve nach bisheriger Planung zu bauen und in zehn oder zwanzig Jahren mit einem mehrfachen Finanzaufwand nachträglich einen Ausbau vorzunehmen. Minister Hermann danke ich für seinen bisherigen Einsatz für die große Wendlinger Kurve und ermuntere ihn, gegenüber dem Bund und der Bahn hart zu verhandeln.“

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Mitteilung Nr. 609

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