Kern: Demokratiebildung ist eine der wichtigsten Aufgaben der Demokratie

Anstrengungen zur Stärkung der Demokratie notwendig – Diskriminierung der Gesellschaftswissenschaften in der gymnasialen Oberstufe muss zurückgenommen werden

Zur Vorstellung eines Leitfadens zur Demokratiebildung durch die Kultusministerin sagte der bildungspolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern:

„Dass sich die Kultusministerin die Stärkung der Demokratiebildung vorgenommen hat, unterstützt die FDP/DVP Fraktion ausdrücklich. Es ist nach Auffassung von uns Freien Demokraten eine der wichtigsten Aufgaben einer Demokratie, ihre Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Teilhabe an ihren Entscheidungsprozessen zu befähigen. Zu Frau Dr. Susanne Eisenmanns Bemühungen passt jedoch nicht, dass mit ihrer Reform der gymnasialen Oberstufe ausgerechnet die Gesellschaftswissenschaften diskriminiert wurden. Bei der Wahl der drei Leistungsfächer ist hierbei eine Kombination mit zwei gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, das heißt Geschichte, Gemeinschaftskunde, Geographie oder Wirtschaft, ausgeschlossen. Die FDP/DVP Fraktion unterstützt, dass Mathematik und Deutsch in jedem Fall Prüfungsfächer sind. Gleichzeitig muss die Wahl zweier Gesellschaftswissenschaften als Leistungsfächer aber ebenso möglich sein wie die Wahl zweier Fremdsprachen oder Naturwissenschaften. Wir fordern die Kultusministerin auf, ihre problematische Entscheidung rückgängig zu machen. Denn wer ein Paket zur Stärkung der Demokratiebildung schnürt, sollte die Stärkung des Schulfachs Gemeinschaftskunde keinesfalls unter den Tisch fallen lassen.“

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Mitteilung Nr. 01/07/2019

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