Noll: Engagement kennt keine Altersgrenze

Senioren sind aktiv – Respekt untereinander, statt Gewaltauswüchse im öffentlichen Raum – Zum heutigen „Internationalen Tag der älteren Menschen“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Ulrich Noll:„Das Bild vom älteren Menschen auf der Ruhebank gehört der Vergangenheit an. Die Fortschritte in der Medizin und den Alternswissenschaften haben dazu geführt, dass viele Seniorinnen und Senioren bis ins hohe Alter aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und wollen. Der Ausbau der ambulanten Pflegedienste hat darüber hinaus dazu beigetragen, dass die Hilfsbedürftigen oft bis ins hohe Alter zu Hause leben.

Angesichts der demographischen Entwicklung sind wir auf den Beitrag der älteren Generation angewiesen. Deshalb müssen wir Seniorinnen und Senioren dazu ermuntern und sie nicht daran hindern, an der Gesellschaft teilzuhaben. Und viele Ältere stellen sich der Verantwortung, zeigen ehrenamtliches Engagement in Schulen oder in der Jugendarbeit und geben so ihre Berufserfahrung an die junge Generation weiter. Es zeigt sich, Engagement kennt keine Altersgrenze.Angesichts der aktuellen Gewaltauswüchse, denen Jung und Alt im öffentlichen Raum ausgesetzt sind, ist besonders die Bewegungsfreiheit der Älteren eingeschränkt. Viele bleiben abends lieber zu Hause, als sich allein den öffentlichen Verkehrsmitteln anzuvertrauen. Sie haben schlichtweg Angst. Ich appelliere, dass der gegenseitige Respekt der Menschen un-tereinander wieder zur Selbstverständlichkeit wird.“

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