Pressemitteilung

14.Oktober 2019 - Wohnungsbau

Zum heutigen 8. Spitzengespräch der Wohnraum-Allianz in Stuttgart sagt die wohnbaupolitische Sprecherin der FDP/DVP Fraktion, Gabriele Reich-Gutjahr:

„Um zu erkennen, dass wir allein in der Region Stuttgart Wohnraummangel und zahlreiche Kommunen mit angespannten Wohnungsmärkten haben, hätte es eines Gutachtens nicht bedurft. Vor allem gehen die Schlussfolgerungen in die absolut falsche Richtung. Die Mietpreisbremse macht private Vermietung unattraktiv und verhindert Investitionen. Auf Bundesebene gab es eine Evaluation durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und einen klaren Befund: die Zeit seit Inkrafttreten der Mietpreisbremse wurde politisch nicht für wirksame Maßnahmen gegen Wohnungsknappheit genutzt. Andere Länder, wie Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wollen die Mietpreisbremse abschaffen. Denn mit planwirtschaftlichen Elementen wie der Mietpreisbremse verwaltet man den Mangel, baut Bürokratie auf, schafft aber keine einzige neue Wohnung. Die Mietpreisbremse ist nicht mehr als eine Symptombehandlung und vergrößert die Unsicherheit von Mietern, Vermietern und Investoren.“

Als PDF Datei herunterladen

Weitere Pressemitteilungen zum Thema

14.02.2020 - Posted in:Wohnungsbau

Reich-Gutjahr: Mietpreisbremse hält Investoren vom Wohnungsbau ab

Dirigistisches Instrument verwaltet lediglich den Mangel. Zur heutigen Verlängerung der Mietpreisbremse und der Pressemitteilung der Wirtschaftsministerin hierzu sagte die wirtschaftspolitische…
11.02.2020 - Posted in:Wohnungsbau

Reich-Gutjahr: Landeswohnraumförderprogramm sollte nicht Vehikel für Klimapolitik sein

Förderung des selbstgenutzten Wohnraums darf nicht weiter ins Abseits geraten. Zur Vorstellung eines neuen Landeswohnraumförderprogramms durch die Landesregierung erklärt die…