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Reich-Gutjahr: Grün-Schwarze Fixierung auf Windräder im Südwesten ist reine Symbolpolitik

FDP/DVP Fraktion fordert mehr Einsatz für Energieeffizienz und Freiflächen-Photovoltaik

In einer Landtagsdebatte über den neuen Windatlas des Landes hat die umweltpolitische Sprecherin der FDP/DVP Fraktion, Gabriele Reich-Gutjahr, die Energiewende der grün-geführten Landesregierungen in Baden-Württemberg als einseitig kritisiert:

„Zu Beginn der grün-roten Regierungszeit im Jahr 2012 hat Umweltminister Untersteller einmal das träumerische Ziel ausgegeben, bis 2020 etwa zehn Prozent der Bruttostromerzeugung Baden-Württembergs aus heimischen Windrädern zu bestreiten. Ein Jahr vor Zieleinlauf und im dritten Jahr der grün-schwarzen Regierungszeit muss er nun einräumen, dass er mit derzeit 3,7 Prozent Windenergie-Anteil krachend gescheitert ist. Aber anstatt zu erkennen, dass Baden-Württemberg aufgrund seiner Windschwäche und der schwierigen Topographie im Durchschnitt kein besonders wettbewerbsfähiger Standort für Windenergieanlagen ist, fordert er nun von der Bundesregierung eine planwirtschaftliche Regionalquote, nach der mindestens ein Drittel aller Windräder südlich von Frankfurt am Main gebaut werden sollen. Dies zeigt abermals, dass die Grünen das Konzept einer marktwirtschaftlichen und kosteneffizienten Energiewende nicht verstanden haben. Die völlig einseitige Fixierung der grün-schwarzen Landesregierung auf die Windenergie ist letztlich nur durch Symbolpolitik zu erklären. Denn im Sinne von Sichtbarkeit und Wahlkampftauglichkeit bieten Windräder mit 160 Meter Nabenhöhe natürlich mehr als energieeffiziente Maschinen und Haushalte, als die Freiflächen-Photovoltaik im sonnenreichen Süden oder als ein Blockheizkraftwerk auf Biomasse-Basis. Grüne  Politik zielt auf öffentlichkeitswirksame Bilder, nicht auf wirtschaftliche Lösungen.“

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Mitteilung Nr. 06/06/2019

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