Rülke: Neue Wege bei Vermarktung von Elektromobilen ausloten

Batterie-Leasing könnte Kaufanreize setzen – Südwesten ist Land der Erfolgsbilanzen – In einer von der FDP/DVP beantragten Aktuellen Debatte über das „Erfolgsmodell Baden-Württemberg“ hat der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke dazu aufgerufen, in der gegenwärtigen Diskussion über die Marktchancen von Elektromobilen neue Wege auszuloten.

Nach den Worten von Rülke könnten Kaufanreize unter Umständen auch über ein Modellprojekt Batterie-Leasing gesetzt werden. „Man muss das Auto der Zukunft ja nicht als untrennbare Einheit verstehen. Wenn man die Batterie leasen könnte, wäre ein Elektrofahrzeug für den normalen Bürger leichter erschwinglich“, so Rülke. Der Wettbewerb um das Antriebskonzept der Zukunft ist nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden für die Liberalen von besonderer Bedeutung. Dabei böten die Brennstoffzellen-Technologie und die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren weiter erfolgsversprechende Perspektiven. „Unser Kurs des Wachstums, der Innovation und Tradition hat dazu geführt, dass Baden-Württemberg das Land der Erfolgsbilanzen geworden ist. Dies ist dem Fleiß und der Tüchtigkeit der Arbeitnehmer und Unternehmer zu verdanken“, sagte Rülke weiter. Laut den aktuellen Zahlen der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hat Baden-Württemberg jetzt mit 4,7 Prozent (Januar 2011) bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote erzielt und damit den Dauerkonkurrenten Bayern übertroffen. Man wolle sich aber nicht auf Erfolgsmeldungen wie beispielsweise dem bundesweit niedrigsten Armutsrisiko und dem europäischen Spitzenwert beim Innovationsindex ausruhen, so Rülke. Entscheidend seien die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft. So stoße die Landesregierung auf Basis des McKinsey/IAW-Gutachtens Wegweisendes an: das neue Helmholtz-Institut Ulm für elektrochemische Energiespeicherung zur Optimierung der Batterietechnik, die neue Abteilung Leichtbau im Fraunhofer-Institut Stuttgart oder die Weiterentwicklung von Dünnschicht-Solarzellen für schnelleren Technologietransfer beim Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung.

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Mitteilung Nr. 655