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Schweickert: Verpasste Gelegenheit, den Unternehmen Entlastungen von Bürokratie zu verschaffen

Kehrtwende der CDU beim „unnötigen, ideologisch motivierten“ Bildungszeitgesetz

In der heutigen zweiten Beratung des Gesetzentwurfs zum Bürokratieabbau der FDP/DVP Fraktion sagte der mittelstands- und handwerkspolitische Sprecher, Prof. Dr. Erik Schweickert:

„Die Ablehnung unserer Vorschläge zum Bürokratieabbau für die Unternehmen im Land durch die regierungstragenden Fraktionen ist ein eindrucksvoller Beleg für die Halbherzigkeit, mit der die Landesregierung den Bürokratieabbau im Land angeht. In Sonntagsreden wird vom Bürokratieabbau fabuliert, im Parlament aber wird jede Gelegenheit ausgelassen, den Unternehmen Erleichterungen zu verschaffen. Obwohl die Konjunkturstimmung im Südwesten auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise gesunken ist und endlich wirtschaftsfreundliche Impulse aus der Landespolitik kommen müssten. Die Einrichtung eines Normenkontrollrates allein ist eben nur die halbe Miete, solange man dessen zahlreiche Vorschläge zum Bürokratieabbau so gut wie nicht umsetzt.
Besonders bedauerlich ist die Kehrtwende der CDU in Sachen Bildungszeitgesetz, das bei der Einführung als unnötig, ideologisch motiviert und grobes Foul an der sozialen Marktwirtschaft kritisiert wurde. Von der klaren Ablehnung dieses staatlichen Dirigismus´ ist nun nichts mehr geblieben. Daran, dass es nicht die Aufgabe der Unternehmen ist, gesellschaftliche und politische Aufgaben zu finanzieren, erinnern sich die Unternehmen und die FDP-Fraktion, nicht aber die Wirtschaftspolitiker der CDU. Wir haben leider erfolglos versucht, dieser wirtschaftspolitischen Demenz entgegenzuwirken.“

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Mitteilung Nr. 12/11/2019

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