Pressemitteilung

29.Juli 2013

Mit großem Interesse folgte die Spitze der FDP-Landtagsfraktion Baden-Württemberg am Mittwoch, 24.07.2013, der Einladung des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. (VGL BW) zum Besuch der Gartenschau in Sigmaringen. Thomas Westenfelder, stellv. Vorstandsvorsitzender des VGL BW, begrüßte zusammen mit Uschi App, Stefan Müller und Geschäftsführer Reiner Bierig die Gäste. Zu diesen zählten u.a. die Mitglieder des Landtags Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender, dessen Stellvertreter Dr. Friedrich Bullinger und Jochen Haußmann, Prof. Dr. Ulrich Goll, Dr. Timm Kern und Leopold Grimm. Auch Michael Theurer, Mitglied des Europäischen Parlaments, ließ es sich nicht nehmen, der beliebten Gartenschau einen Besuch abzustatten. 

Mit 300.000 Besuchern hatte die Gartenschau in Sigmaringen bereits nach der Hälfte der Laufzeit die Erwartungen übertroffen. Wieder einmal beweist sich: Grün ist im Trend. Das Vorstandsmitglied Uschi App, deren Unternehmen mit einem Schaugarten auf der Gartenschau vertreten ist, ist sehr zufrieden. „Von den Besuchern bekommen wir eine super Resonanz“, freute sich die Landschaftsgärtnerin. „So eine Gartenschau wie diese bietet für uns eine sehr wichtige Präsentationsfläche“, meinte Stefan Müller, der sich ebenfalls mit einem Garten beteiligt.

Davon zeigten sich auch die Mitglieder der FDP-Landtagsfraktion überzeugt. Trotz Gewitterwarnung war die Fraktionsspitze auf die Sigmaringer Gartenschau gekommen. Dazu gehörte auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke, der den Wert der Gartenschau für Sigmaringen sowohl was die Infrastruktur anbelangt als auch auf wirtschaftlicher Ebene betonte. Er würdigte den Zuspruch, den die Gartenschau unter der Bevölkerung genießt. „Die FDP-Landtagsfraktion“, so Rülke, „fördert schon seit Jahren die Gartenschauen. Auch in Zukunft kann mit unserer Unterstützung gerechnet werden.“ Der agrarpolitische Sprecher Dr. Friedrich Bullinger betonte die Wichtigkeit der Gartenschauen für die Stärkung der ländlichen Räume.

Doch nicht nur die Gartenschauen, auch der Beruf des Landschaftsgärtners kann sich über Rückhalt in der FDP-Landtagsfraktion freuen. So wurde die Gelegenheit genutzt, landespolitische Probleme der Betriebe anzusprechen.

Denn nicht nur das neue Tariftreuegesetz bereitet den Landschaftsgärtnern Sorgen. Auch die europäische Führerschein- und Fahrtenschreiberregelung macht den Betrieben zu schaffen. „Der hohe bürokratische Aufwand und die erheblichen Mehrkosten belasten unsere Mitglieder enorm“, kritisierte Stefan Müller, Beauftragter der Tarifpolitik des VGL BW.

Ein besonderes Anliegen war zudem der Erhalt der Staatsschule für Gartenbau in Hohenheim. Wegen unterschiedlichen Zuständigkeiten ist der Erhalt der Schule trotz hoher Schülerzahlen gefährdet. „Hier werden ganz dringend längst überfällige Investitionen gebraucht“, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des VGL BW Thomas Westenfelder. Er appellierte an die Fraktion, den gärtnerischen Berufsstand weiterhin im Kampf um den Erhalt der Hohenheimer Gartenbauschule zu unterstützen.

In einem Antrag vom Juni dieses Jahres verlangte die FDP-Landtagsfraktion eine Stellungnahme vom zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur derzeitigen Lage der Staatsschule.

Die Schule bildet das Personal aus, das für eine „grüne“ Stadtentwicklung unentbehrlich ist. Um den neuen Herausforderungen, die durch den Klimawandel und die Verstädterung drohen, begegnen zu können, pochen die Landschaftsgärtner auf Programme, die „natürliches Grün“ in den Städten fördern.

„Die Werte, die sich die Stadt durch das Grün der Gartenschau gesichert hat, werden ihr weit über die Schau hinaus erhalten bleiben“, betonte Westenfelder.

Von der Nachhaltigkeit der Gartenschau für die Stadt konnten sich die Politiker bei einem Rundgang überzeugen, der leider aufgrund des schon befürchteten Gewitters abgekürzt werden musste. Trotzdem war die Fraktionsspitze von der Gartenschau und der Leistungsfähigkeit des Garten- und Landschaftsbaus hellauf begeistert.

Zum Abschluss lobte der agrarpolitische Sprecher Dr. Friedrich Bullinger den beachtlichen Beitrag der Mitgliedsbetriebe des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. an der hochwertigen Gestaltung der Gartenschau.

Weitere Informationen gibt es beim
Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

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